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Sehen Wir Uns Morgen? - Alice Kruipers

Kurzbeschreibung

Claire und ihre Mutter verpassen sich ständig. Dann hinterlassen sie sich Nachrichten an der Kühlschranktür mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus ihrem Leben. Bis die Mutter eines Tages eine Entdeckung macht, nach der nichts mehr ist wie zuvor. Und Mutter und Tochter auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen müssen als bisher ...

Meine Meinung zu dem Buch:

Es ist wirklich so, dass viele Famielen sich nur sehr wenig sehen. Man hat sich dann natürlich viel zu erzählen, was man aber auch gerne mündlich tun würde, jedoch geht das nicht so einfach. Wenn die Mutter von morgens 6 Uhr bis Abends 19 Uhr arbeiten ist, und die Tochter immer bei ihren Freundinnen ist, ist es schwer Zeit für die Familie einzuplanen. In dem Buch "Sehen Wir Uns Morgen" von Alice Kruipers ist diese Situation genaust geschildert, und sehr witzig und übersichtlich aufgebaut. Man hat auf der linken Seite ein Bild des offenen Kühlschrankes wo die Lebensmittel und Getränke zu sehen sind. Jedoch ist der Kühlschrank auch öfters leer, und die Mutter schreibt ihrer Tochter Claire einkauflisten, und erzählt von ihrem Job als Amme. Claire hat auch viel über ihre Ferien, Freunde und ihren Freund zu erzählen. Doch eines Tagen macht die Mutter dann eine folgenschwere Endeckung, und die Nachichten auf dem Kühlschrank ändern sich apprupt.

Eindruck:

Eine sehr schöne Idee, den Kühlrank zu malen, und den Text auf die Vorderseite zu schreiben. Jedoch ist das Buch in einer Stunde durch zu lesen, was ich schade finde, da das Buch etwas enthält, was das lesen sehr spaßig macht. Es ist teilweise lustig aber auch traurig. Ich verbe 4/5 ****

 

1 Kommentar 11.8.08 19:41, kommentieren

Der nützliche Freund - Ulrich Wickert

Kurzbeschreibung

Untersuchungsrichter Jacques Ricou verbringt den Abend in seinem Lieblingsbistro »Aux Folies«. Zusammen mit seinen Kollegen stößt er auf den Umzug in die Rue Belleville an, als ihn ein Anruf erreicht: Eine Freundin ist Zeugin des brutalen Mordes an dem Lobbyisten Marc Leroc geworden. Jacques und Kommissar Mahon nehmen noch in derselben Nacht die Ermittlungen auf: Leroc war beim Kauf der Leuna-Raffinerie als Mittelsmann von France Oil dafür verantwortlich, Millionen zu waschen und an deutsche Politiker zu verteilen. Die Spur führt zum ehemaligen Staatssekretär Holm Mormann – aber der ist plötzlich untergetaucht. Jacques muss mit der uner-gründlichen Leipziger Staatsanwältin von Rintelen kooperieren, um voranzukommen … Nach seinem politischen Bestseller »Gauner muss man Gauner nennen« erzählt Ulrich Wickert von Korruption, Intrigen und den ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden seines Richters aus Paris – ein Kriminalroman der Extraklasse!

Über den Autor

Ulrich Wickert, geboren 1942 in Tokio, studierte in Deutschland Jura und in den USA Politische Wissenschaften. Von 1977 bis 1991 war er ARD-Korrespondent in Washington, New York und Paris, von 1991 bis 2006 moderierte er die »Tagesthemen«. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter »Vom Glück, Franzose zu sein«, »Zeit zu handeln«, »Die Zeichen unserer Zeit«, »Alles über Paris«, »Gauner muß man Gauner nennen« und der beiden Krimis »Der Richter aus Paris« und »Die Wüstenkönigin«. 2005 wurde Wickert in Frankreich zum »Offizier der Ehrenlegion« und 2006 zum Sekretär der Académie de Berlin ernannt. Er lebt in Hamburg und Südfrankreich, wo er neben seinen Kriminalromanen auch politische Sachbücher schreibt.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch gerade eben beendet, und muss sagen, als ich es beendet hatte dachte ich nur: "Wieso habe ich dafür meine Zeit verschwendet." Ich finde Krimis einsame spitze, jedoch fande ich, dass dies für einen Krimi zu wirtschaftlich war. Die Ermittlungen beginnen erst ab Seite 100 und trotzdem ermitteln die dann noch zu wenig. Leute, die sich in Paris nicht auskennen, wissen nicht, welche Plätze gemeint sind, die der Autor beschreibt. Der Anfang des Buches ist wirklich hölzern und öde, so dass ich drei mal eingeschlafen bin, was man beim Lesen eigentlich nicht sollte. Die Charaktere kann ich wegen dem Sprachstil des Autors nicht verinnerlichen, und kann dann auch nicht mit ihnen mitfühlen. Es war sehr detaliert geschrieben, und dies führe dazu, dass in einem keine Spannung aufkommt. Wenn man in einem Krimi(nicht in diesem) z.B. schreibt: Der Mörder zückte sein glanz poliertes Messer, dann finde ich sind da zu viele Detaills. Ich fande aber auch, dass dieses Buch positive Seiten hat. Manchmal, wenn es nicht nur um Wirtschaft geht, dann erscheint der Krimi aus seiner tiefen, schwarzen Höhle, und lässt auch mal ein wenig Spannung aufkommen. Jedoch mein End-Fazit: Dieser "Krimi" ist nichts für Leute, die es gerne spannend mögen. Leute die sich für Wirtschaft interessieren, könnte dieses Buch gut gefallen. Das Buch ist jedoch nnicht flüssig geschrieben, und dies führt dazu, dass man müde wird, und vielleicht sogar einschläft.

1 Kommentar 13.8.08 14:35, kommentieren

Schrei Nach Stille - Anne Chaplet

Inhaltsangabe

Warum ist sie zurückgekehrt? Ins Oberhessische, an den Ort, um den ihre Erinnerungen kreisen? Das Haus ist ihr unheimlich. Die Bäume scheinen es erdrücken zu wollen. Die Dorfgemeinschaft belauert sie, unwirtlich ist es und kalt. War es klug, ein Buch über damals zu schreiben? Über eine unmögliche Liebe und unbändigen Hass? Immerhin wurde Sophie Winters Roman ein Bestseller. Doch die Leute stellen plötzlich Fragen, auch Paul Bremer, ihr Nachbar. Und die Polizei. Was ist im Sommer 1968 geschehen? Warum verschwand die schöne junge Frau und warum wurde der Fall niemals aufgeklärt? Ein eindringliches Porträt der Bundesrepublik in einer ihrer größten Umbruchphasen.

Über die Autorin

Anne Chaplet ist das Pseudonym von Cora Stephan. Die vom Verlag aufgebaute fiktive Vita: -1958 in Kiel geboren, studierte Mathematik und Theologie und arbeitete lange Jahre als Lehrerin, Barfrau, Fitnesstrainerin und Börsenbrokerin in Frankfurt am Main. Sie lebt heute auf dem Land in Schleswig - Holstein- , stimmt nicht mit der wahren Welt der Cora Stephan überein. Erst Anfang 2002 lüftete Ann Chaplet ihr Geheimnis und man erfuhr, dass sich hinter dem Pseudonym die Publizistin und Sachbuchautorin Cora Stephan verbarg. Nach ihrem Studium der politischen Wissenschaften in Hamburg und Frankfurt am Main arbeitete die Journalistin als Lektorin, Übersetzerin, Dozentin und Rundfunkmoderatorin. Sie lebt in Frankfurt am Mein und Südfrankreich.

Meine Meinung:

Das Buch ist eines der besten, das ich je las! Ich finde es positiv, dass Anne Chaplet ihre Charaktere sehr gut beschreibt, da ich, wie es gerne habe, mich in die Personen sehr gut rein versetzten konnte. Ich hatte das Gefühl mit den Personen mitfühlen zu können. Jedoch ich das nur die kleine Nebensache nebenbei. Es war einfach eine klasse Story, die Anne Chaplet erzählt. Ich habe richtig mitgefiebert, und wollte immer wissen wie es weiter geht. Daher auch das schnelle beenden des Buches. Ich fande es schade, als der Roman vorbei war, und ich nicht weiter lesen konnte. Ich hatte mich jedoch auch ein bisschen gefreut, da ich nun weitere Bücher von Anne Chaplet lesen kann. Ab sofort gehört diese zu einen meiner Lieblingsautoren. Ein kleines Markel jedoch habe ich auch: Ich fande es nicht toll, dass man in zwischen den ganzen eindrücken der Personen hin und her "gezappt" ist. Dadurch ist bei mir ein wenig verwirrung aufgekommen. Jedoch allen in allem ist das Buch eines der besten, das ich je gelesen habe, und Anne Chaplet die Künstlerin des Charakterisieren der Personen! Empfehlen werde ich das Buch auf jeden Fall, koste es was es wolle!

1 Kommentar 26.8.08 19:12, kommentieren